Der Amtsgarten

Die Magdeburger Erzbischöfe pflegten bereits zu Zeiten des späten Mittelalters auf dem Gelände des heutigen Amtsgartens Obst- und Ziergärten. Archäologische Funde aus den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts weisen auf eine „Wallburg“ aus prähistorischer Zeit hin. Zum Erhalt des Charakters der historischen Parkanlage wurde die Naturlandschaft unter Schutz gestellt. Heute steht der Erhalt, die Kultivierung und Pflege seltener und sehr alter Baumarten, die sich im Amtsgarten finden und bestaunen lassen, an erster Stelle. Neben den großen Eiben an der Saalepromenade beherbergt der Amtsgarten nicht nur den schönsten Ginkgo-Baum der Stadt Halle (Saale), sondern auch die älteste Rosskastanie der Stadt sowie mehrere Lederhülsenbäume.

Für die Flora und Fauna bietet der Amtsgarten eine Fülle an verschiedenen Lebensräumen. Für Kräuter und Gräser zum Beispiel bieten die Wiesen nahe der Saale ideale Bedingungen. Für die Freunde des schönen Ausblicks sei der Römerberg, der höchste Punkt des Amtsgartens, empfohlen. Dort genießt man ein schönes Panorama auf die Burg Giebichenstein und den Stadtteil Kröllwitz.

Wegbeschreibung:
Mit den Straßenbahnlinien 7 und 8 steigt man an der Haltestelle „Burg Giebichenstein“ aus. Auf der linken Seite befindet sich die Burg Giebichenstein, an der man vorbeiläuft und auf die „Seebener Straße“ kommt. Man läuft weiterhin geradeaus und gelangt zum Amtsgarten, wenn die Burg Giebichenstein weiterhin auf der linken Seite ist. Und hier finden Sie den Amtsgarten.