Der Forstwerder

Im Norden der Stadt Halle, als Teil des Stadtteils Trotha, liegt der Forstwerder. Der von der Stromsaale und dem Mühlgraben umschlossene Forstwerder wird vom Schleusenkanal der Schleuse Trotha geteilt. Mit einer Länge von 715 Metern in Nord-Süd – Richtung und einer Breite von 180 Metern liegt der hauptsächlich bewaldete Forstwerder im Hochwasserbereich der Saale.
Durch die natürliche Dynamik des Flusses ist das westliche Ufer der Stromsaale von Kies-und Schlammbänken, sowie von Abbruchkanten geprägt. Die Forstwerderbrücke, auch Katzenbuckelbrücke genannt, dient Fußgängern als Weg, um auf die Insel zu gelangen.
Das erste städtische Freibad wurde im Jahr 1927 am stromseitigen Ufer Halles eröffnet. Ein Naturschutzgebiet von etwa 11 Hektar ist auch Teil des Forstwerders. Das reiche Vorkommen an wilden Tulpen ist, neben großen von Efeu überwucherten Flächen, eine weitere Besonderheit des Forstwerders. Nicht nur verschiedene Pflanzenarten, sondern auch Vogelarten wie der Rotmilan, der Mäusebussard und der Schwarzspecht finden auf dem Forstwerder günstige Lebens- und Brutbedingungen.

Wegbeschreibung:
Mit den Straßenbahnlinien 3, 8 oder 12 fährt man bis zur Haltestelle „Pfarrstraße“. Dort ausgestiegen läuft man nun in Richtung „Seebener Straße“ und biegt in die „Pfarrstraße“ ein. Dem Straßenverlauf folgen bis man nach rechts abbiegt und auf die „Forstwerderbrücke“ gelangt. Und hier finden Sie den Forstwerder.